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Bestimmung der Gesichtsform + richtiges Konturieren

Bestimmung der Gesichtsform

Bestimmung der Gesichtsform

Um eure Gesichtsform zu bestimmen, stellt euch vor den Spiegel, kämmt die Haare straff zusammen und haltet die Hände vor die Ohren.

Mit einem dunklen Kopftuch (bzw. bei Dunkelhäutigen einem hellen) geht es noch leichter, da ihr euch so so nichts mehr von der Kontur ablenkt.

Eine andere Methode ist, euch in einem dunklen Zimmer mit einem Fotoapparat anzublitzen, dann seht ihr das auch ganz gut.

Es geht dabei nicht um die Kopfform, sondern wirklich nur um das Gesicht, daher wird die Oberkante durch den Haaransatz bestimmt.

An meinem Beispielbild seht ihr, dass ich ungefähr eine ovale Gesichtsform habe (und dass ich mir dringend mal wieder die Augenbrauen zupfen sollte 😉

Man kann die meisten Gesichter einer der Grundformen zuordnen oval- rund- kantig- dreieckig, wobei es natürlich auch viele Mischformen der Grundtypen gibt.

Außerdem bestimmt die Anordnung z.B. der Augen, der Nase, die Größe der Lippen etc, wie euer Gesicht wahrgenommen wird und ob es in sich stimmig ist.

 

Welches ist die optimale Gesichtsform??

Über viele Jahre hinweg wurde die ovale Gesichtsform als die ideale angesehen, aufgrund der perfekten Proportionen und Symmetrie und in vielen alten Beautyratgebern wird sie als die einzig perfekte angesehen.

Tatsächlich können sich Leute mit ovaler Gesichtsform glücklich schätzen, da ihnen fast jede Frisur gut steht und nicht viel konturieren müssen.

Mit der heutigen kulturellen Vielfalt, ist die ovale nicht mehr die einzige perfekte und bestimmt nicht mehr, welches Make-up ihr tragen „dürft“. Stattdessen solltet ihr eure Vorzüge hervorheben, um eure natürliche Schönheit zu betonen.

Modellation des Gesichts

Um dem Gesicht mehr Ausdruckskraft zu verleihen, könnt ihr es mithilfe von Schattierungen, Highlightern und Rouge modellieren.

dunkle Stellen treten optisch zurück und werden dadurch „weniger“
helle Stellen treten optisch hervor und wirken größer
richtig gesetztes Rouge verleiht eurem Gesicht noch mehr Ausdruckskraft

Zum Schattieren verwendet ihr je nach Hauttyp ein cremiges oder festes Produkt. Für trockene Haut eignet sich Foundation, die 2-3 Nuancen dunkler als die eigene Haut ist, bei öliger Haut würde ich eher ein Kompaktpuder empfehlen. Außerdem sollte die Schattierung einen warmen Unterton haben, damit es natürlicher wirkt und nicht zu hart wird. Wichtig: benutzt nur matte Produkte zum schattieren! Wenn die Schattierung glänzt, also Licht zurückwirft, ist der Effekt nicht so stark!

Bei Highlightern solltet ihr auch darauf achten, bei trockener Haut cremige/ flüssige Produkte zu verwenden, bei öliger Haut eher ein Puder.

Es gibt auch spezielle Aufheller, die reflektierende Schimmerpartikel beeinhalten, und den Effekt dadurch noch verstärken. Diese eigenen sich jedoch eher weniger für reife Haut, da sie kleine Fältchen verstärken.

Meine aktuellen Favoriten sind momentan der High Beam und der Moon Beam von Benefit, sowie der berühmte Touche Éclat von Yves Saint Laurent.

Rouge spielt bei der Modellation eures Gesichts eine nicht zu unterschätzende Rolle, ihr könnt damit runde Apfelbäckchen zaubern, oder es zum schattieren verwenden.

Welche Konsistenz ihr bevorzugt, hängt natürlich wieder von eurem Hauttyp und persönlicher Präferenz ab. Ich bin zum Beispiel großer Fan von flüssigen/ gelförmigen Rouges, die einfach unglaublich natürlich aussehen und sehr lange halten, da sie die Haut leicht färben.

Ovale Gesichtsform

 

Bei der ovalen Gesichtsform ist es meistens nicht nötig, spezielle Tricks anzuwenden, um das Gesicht zu modellieren.

Es reicht, unterhalb der Wangenknochen leicht zu schattieren und etwas Rouge aufzutragen.

Generell empfiehlt es sich, das Rouge nicht nur auf den Wangen zu platzieren, sondern noch einen kleinen Hauch in die Lidfalte und das Nasenbein zu geben, dann schaut es natürlicher aus.

Etwas Highlighter auf den Wangenknochen und unter die Augenbrauen geben.

 

 

 

 

Runde Gesichtsform

 

Typisch für das runde Gesicht ist die Breite und Fülle im Wangenbereich, wodurch der runde Eindruck entsteht.

Bei einem runden Gesicht entsteht schnell der „Baby- face- Look“.

Um nun die Gesichtsstrucktur zu definieren, wird die Partie unterhalb der Wangenknochen dunkler grundiert. Außerdem können die Schläfen leicht betont werden.

Der Highlighter wird oberhalb der Wangenknochen und unter der Augenbraue aufgetragen.

Das Rouge wir leicht V- förmig aufgetragen und sollte bis zum Haaransatz gehen, das streckt das Gesicht.

 

 

 

Eckiges Gesicht

Das eckige Gesicht hat deutliche Kanten am Kinn und an der Stirn und ist die markanteste Form.

Die Stirn und die Wangenknochen sind ungefähr gleich gleich breit.

Ein prominentes Beispiel ist z.B. Demi Moore.

Die Wangenknochen und Kieferpartien werden dunkler schattiert, das macht die Gesichtszüge softer.

Außerdem können die Schläfen/ Seiten der Stirn schattiert werden, damit die obere Gesichtshälfte schmaler erscheint.

Der Highlighter wird obehalb der Wangenknochen und unter den Augenbrauen aufgetragen.

Ein Hauch Rouge auf dem Kinn, der Stirn und den Wangenknochen macht die Gesichtszüge weicher.

 

Dreieckige Gesichtsform

Das dreieckige Gesicht weist meistens eine breite Stirn auf und am Haaransatz zeichnen sich Ecken ab.

Die Wangenknochen liegen höher als beim klassischen ovalen Gesicht und das Kinn läuft spitz zu.

Man sieht deutlich, dass die Stirn breiter ist als der untere Teil des Gesichts.

Daher schattiert man die Stirn an beiden Seiten um sie schmaler wirken zu lassen, und falls das Kinn zu länglich wirkt, kann auch die Kinnspitze etwas abgedunkelt werden.

Etwas Highlighter kommt auf die Wangenknochen und unter die Augenbraue.

Das Rouge sollte nicht zu weit außen aufgetragen werden, da sonst die Wangenpartie breiter erscheint.

Wichtig: Kontrolliert euer Make-up immer nach dem Auftragen im Tageslicht! Nur so seht ihr, ob ihr alles gut eingeblendet habt und keine unschönen Übergänge zu sehen sind!!

Natürlich könnt ihr die Technik des Modellierens mit Schattierungen und Highlightern auch auf andere Teile des Körpers ausweiten, z.B. um ein Doppelkinn zu kaschieren, das Dekolletée zu vertiefen oder auch mal ein Sixpack aufzumalen 🙂

Mein Lieblingsprodukt fürs Kontourieren ist das Smashbox Step-by-Step Countour Kit – die Farben sind sehr neutral und eignen sich somit für warme als auch für kalte Hauttypen. Inzwischen bieten immer mehr Marken entsprechende Tools an, es gibt also eine große  Auswahl von Contouring Produkten – da ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.

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