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Blaubeer- Käsekuchen ohne Milch und Eier

Blaubeerkuchen-5

Vegan backen

Damit ein Kuchen richtig lecker wird, braucht man nicht unbedingt Milch und Eier. Oft fällt es geschmacklich gar nicht auf, welche Produkte verwendet wurden und selbst eingefleischte Omnis sind begeistert von veganen Kreationen.

Beim Backen geht das ganz wunderbar, tierische Produkte zu ersetzen. Das habe ich vor vielen Jahren schon festgestellt, als ich mich mit der ganzen Vegan- Thematik noch gar nicht auseinander gesetzt hatte. Oft hatte ich einfach nur vergessen, Eier zu kaufen und musste mir dann eine Alternative suchen. Hat kein Schwein gemerkt! 🙂

Genauso leicht kann man auch Milchprodukte durch pflanzliche ersetzen. Diese bekommt man inzwischen in wirklich jedem Supermarkt, sogar in Discountern.

Mit solchen kleinen Änderungen tut man nicht nur was Gutes für die Tierwelt, sondern auch für das Klima und die Umwelt.

Außerdem sind vegane Backzutaten viel länger aufbewahrbar, als frische Zutaten wie Milch und Eier. Diese kann man viel länger lagern. So ist z.B. Sojamehl, das oft als Bindemittel und Eiersatz hergenommen wird, monatelang haltbar, wogegen Eier nach nur wenigen Tagen schon schlecht werden.

Das erklärt auch, warum in heißen Ländern, in denen sich auch nicht jeder einen Kühlschrank leisten kann, seltener mit Milch und Eiern gekocht wird.

Der Blaubeer- Käsekuchen

Nun aber zu dem Kuchen, den ich heute gebacken habe, für ein Kaffekränzchen mit ein paar Freundinnen. Ich habe mir absichtlich ein Rezept herausgesucht, von dem ich dachte, dass es eigentlich fast nicht möglich ist, es rein pflanzlich nachzubacken: ein Käsekuchen! Schon der Name ist absolut unvegan.

Letzen Endes war er aber gar nicht so schwer nachzubacken und kam übrigens sehr gut an. Für das Basisrezept habe ich dieses Rezept von Chefkoch verwendet. Auf besonderen Wunsch von meinem Freund habe ich, als Topping obendrauf noch eine Blaubeersoße gemacht. Eine fantastische Idee.

Blaubeer Käsekuchen vegan

Für den Teig benötigt ihr:

– 300 g Mehl (Vollkorn oder normales)

– 175 g Margarine

– 80g Rohrohrzucker

– 2TL Weinsteinbackpulver

Für die Füllung:

– 750 g Sojajoghurt

– 200 g Sojasahne

– 200 g Margarine

– 50g Rohrohrzucker

– Msp. gemahlene Bourbonvanille

– abgeriebene Schale einer Zitrone

– 1 EL Sojamehl

– 35 g Speisestärke

Für das Beerentopping:

– 200 g TK- Beeren

– Johannisbrotkernmehl als Bindemittel

– etwas Saft, Sorte nach Belieben

– eventuell etwas Zucker

Zubereitung

Am abend vorher das Sojajoghurt in ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb geben und abtropfen lassen. So entsteht über Nacht 500 g Sojaquark. Alternativ könnte man auch einfach Sojaquark kaufen. Den gibt es jedoch nicht in jedem Supermarkt, deswegen bevorzuge ich diese Methode.

Die Margarine etwas erwärmen und mit den restlichen Zutaten verkneten und in eine 26er Springform drücken. Den Rand schön weit hochziehen, damit ihr später die Masse und die Beeren gut einfüllen könnt.

An dieser Stelle kann der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt werden.

Die Margarine schmelzen und mit den restlichen Zutaten für die Füllung zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Masse in die Form geben und 60- 70 Minuten backen.

Während der Kuchen im Ofen ist, könnt ihr die Beeren vorbereiten. Diese gebt ihr unaufgetaut in einen kleinen Topf und gebt etwas Saft dazu und erhitzt sie. Davon nehmt ihr etwas Flüssigkeit ab und rührt das Johannisbrotkernmehl ein.

Auf der Verpackung des Johannisbrotkernmehls steht, wie das genaue Mischungsverhältnis ist. Glaube bei mir waren es 1TL für 200 ml Flüssigkeit.

Die Flüssigkeit muss nicht kochen, Johannisbrotkernmehl bindet auch kalten Speisen.

Je nach Geschmack könnt ihr noch etwas Zucker unter die Beeren rühren, braucht man aber nicht unbedingt.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, verteilt die Beerensoße obendrauf und wartet, bis er abgekühlt ist. Erst beim Abkühlen verfestigt sich die Beerenmasse.

Am besten schmeckt der Kuchen natürlich mit Schlagsahne. Davon gibt es inzwischen auch unzählige vegane Varianten, sogar bei uns im Real. Es gibt welche zum selber aufschlagen, aber auch fertige in Sprühdosen.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim ausprobieren und Guten Appetit!

Blauberkuchen Käsekuchen vegan

 

Blueberry Cheesecake vegan

 

 

 

  • Anonymous

    Hallo ich habe den Kuchen gebacken. Erwartet köstlich!!! Nun frage ich mich ob ich die Füllung auch für ein Dessert verwenden könnte. Das heißt ohne backen. Hast du evtl Erfahrung mit? Liebe Grüße Dina

    30. März 2016 at 17:00 Antworten
    • Dina

      Hallöchen,
      sicherlich kannst Du die Füllung auch als Dessert verwenden – es sind ja keine Eier enthalten,somit gibts da ja kein problem wegen der Haltbarkeit 🙂 S

      14. April 2016 at 20:26 Antworten

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