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Lockenpracht mit Rubin Extensions

clip in extensions rubin extensions mahogany

Nachdem unsere liebe Cassie letztes Mal so begeistert war von den Echthaar- Clips von Rubin Extensions, bin ich dieses Mal in den Genuss der Instant- Lockenpracht gekommen.

Ich durfte sogar Haare aus der Deluxe- Edition testen, die aus slawischem Echthaar gefertigt werden. Diese Haare sind  noch hochwertiger als z.B. indisches Haar, da bei diesem die äußerste Schuppenschicht nicht entfernt werden muss, da die Struktur und Dicke unseren „deutschen“ Haaren am nächsten kommt.

Etwas Angst hatte ich ja, dass die wertvolle Fracht bei dem nicht- enden- wollenden Poststreik verloren geht, aber Anfang letzter Woche waren sie dann endlich da.

Da ich gerade im schönen Bayern arbeite, haben Dina und ich die Gelegenheit genutzt und uns für ein kleines Fotoshooting getroffen, damit ihr die Extensions auch mal am „lebenden Objekt“ sehen könnt.

Außerdem haben wir Fotos gemacht von Dinas selbstgenähten Jumpsuit- Outfit, diese seht ihr dann am kommenden Mittwoch.

Kathi und Dina in Wunsiedel

Bestellt habe ich übrigens 60- cm lange Clip- in Extensions in der Farbe mahagoni- braun, was sich als ganz gute Wahl herausgestellt hat.

Meine Ansätze sind deutlich brauner als die Extensions, aber in den Längen habe ich noch ein paar Henna- Reste die peu à peu gerade herauswachsen und genau diesen Farbton haben.

Hier seht ihr den Farbton bei Tageslicht:

Ein wundervoller Braunton mit rötlichen Reflexen.

Die Haare fassen sich unglaublich gut an und sind sehr gesund, ungefähr so wie Kinderhaare, nur etwas kräftiger. Für diese Qualität ist der Preis von 170 € auf jeden Fall unschlagbar. (Normalerweise kosten sie 278 €, aber sie sind gerade herunter gesetzt, ich weiß jedoch nicht wie lange noch).

Beim ersten Versuch, die Extensions reinzuclipsen habe ich festgestellt, dass die Farbe zwar sehr gut passt, allerdings der Übergang von meinen zu den Kunsthaaren sehr deutlich zu sehen ist.

Bei feineren Haaren ist das kein Problem, doch meine sind sehr dick und dicht, da sieht man die Stufe schnell mal.

Um die Übergänge von einer Haarverlängerung zu Eigenhaar zu kaschieren, kann man sich entweder beim Friseur die Haare unten ausdünnen lassen, oder man wellt die Haare.

Dabei sollten sowohl die eigenen Haare, als auch die Extensions mit der selben Technik gelockt werden, damit sie einheitlich ausschauen.

Ob Lockenwickler oder einLockenstab verwendet werden ist dabei relativ egal, hauptsache der Durchmesser ist immer gleich.

Um die Extensions zu locken, habe ich ein Kissen mit einem Handtuch überzogen und darauf mit Stecknadeln das Haarteil befestigt. So kann es leichter frisiert werden.

Mit einem Glätteisen habe ich sie gelockt und mit kleinen Clips fixiert. Dabei habe ich die Strähnen nach links und rechts eingedreht, so fallen sie natürlicher.

Nachdem ich alle Haare so gelockt habe, habe ich noch einen Hauch Haarspray über alles gegeben und über Nacht auskühlen lassen. Dadurch halten die Locken besser.

Die Haare auf dem Kopf müssen natürlich ebenfalls gelockt werden.Dazu habe ich mir mit Dinas Hilfe meine Haare einfach auf Heißwickler gedreht.

Da wir am Mittag getrödelt hatten und so langsam schon die Sonne unterging, mussten wir uns für die Fotos etwas beeilen und haben die Wickler etwas zu früh rausgedreht, bevor sie wirklich ausgekühlt waren.

Dadurch waren sie später natürlich nicht in Topform. Don’t try this at home!

Nachdem wir die Wickler herausgenommen hatten, haben wir meine Haare partienweise horizontal abgeteilt und die Clips befestigt. Man kann die Ansätze etwas antoupieren, damit die Kämmchen besser halten.

Die Clips sind jedoch so stark, dass es das bei diesen Extensions eigentlich nicht braucht.

Die Anzahl der Tressen ist sehr reichlich bemessen. Trotz recht schmaler Abteilungen haben wir nicht alle Teile gebraucht und es waren noch ein paar übrig.

 

Da die Locken in meinen Haaren wie gesagt etwas schlaff waren, haben wir die vorderen Partien nochmal mit einem konischen Lockenstab gelockt.

So schaut dann das Ergebnis aus. Farblich und von der Struktur her passen sie jetzt gut zu meinem Eigenhaar und sind schön voluminös.

clip in extensions rubin Cadika Beautyblog Katharina Armleder

 

Mit etwas mehr Zeit hätte man die Locken noch etwas mehr definieren können, damit es nicht so konfus ausschaut, aber ehrlich gesagt mag ich es eh lieber, wenn es etwas wilder/ messy ausschaut.

Von der Länge her war gar nicht so viel Unterschied zu meinen Haaren, an Volumen merkt man jedoch definitiv eine Veränderung.

Für mich persönlich sind Extensions nur was für besondere Anlässe, da der Aufwand schon sehr groß ist, bis alles gut frisiert ist, aber die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall.

clip in extensions rubin extensions mahogany

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