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Do it Yourself: Lavendel Deo

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Immer mehr Deodorant-Hersteller werben inzwischen mit Claims wie „Ohne Aluminiumsalze“ etc – wer aber wirklich auf Nummer sicher gehen will, was Inhaltsstoffe angeht, sollte sich sein Deo einfach selber machen. In Zusammenarbeit mit Nu3 möchten wir euch heute ein Rezept für selbstgemachtes Lavendel Deo vorstellen. Lavendel gilt als beruhigend und schlaffördernd, weshalb ich mein selbstgemachtes Deo als „Nacht-Deo“ verwende.

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Ich gehöre zu den Menschen, die sich morgens nicht überwinden können in die Dusche zu steigen – ich verbringe den morgen lieber in den Bademantel eingemummelt und kann auf Frieren nach dem Duschen herzlich verzichten. Deshalb dusche ich abends, wenn ich nach Hause komme oder eben bevor ich ins Bett gehe. Natürlich schwitzt man auch nachts, weshalb ich auch nach dem Duschen am Abend ein Deo anwende und hierfür eignet sich mein selbstgemachtes Deo perfekt, denn der Lavendel-Duft hilft zusätzlich noch beim Einschlafen.

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Die Basis für das selbstgemachte Deodorant ist Kokosöl. Dieses ist – nicht wie vielleicht erwartet flüssig – sondern fest und erinnert von der Konsistenz her ein wenig an Sheabutter. Kathi hatte schonmal einen Beitrag über den Alleskönner Kokosöl geschrieben. Für das Deo sind vor allem die folgenden Eigenschaften wichtig: Kokosöl ist antibakteriell als auch entzündungshemmend. Gerade bei frisch rasierten Achseln beugt das Öl also hässlichen Entzündungen vor.

 

Für das selbstgemachte Deo benötigt ihr:

  • 1 Teil Kokosöl
  • 1 Teil Natron
  • 1 Teil Stärke
  • Einige Tropfen Lavendel-Öl (nach Geschmack)

Am besten verwendet ihr immer den selben Behälter, z. B. eine kleine Espresso-Tasse als Maßeinheit. Die Herstellung an sich ist auch sehr einfach und geht ziemlich schnell:

  1. Das Kokosöl muss erstmal geschmolzen werden. Wie Schokolade verflüssigt ihr das Öl sanft in einem Wasserbad bis keine festen Bestandteile mehr zu erkennen sind.
  2. Das Natron und die Stärke werden währenddessen gut miteinander vermengt und in eine Schüssel gegeben.
  3. Sobald das Kokosöl flüssig ist, wird dieses zum Natron und der Stärke gegeben  –  nun heißt es: Rühren, rühren, rühren 🙂 Es dürfen keine Bestandteile des Natrons mehr spürbar sein. Am besten testet ihr das indem ihr die Masse zwischen den Fingern verreibt
  4. Zum Schluss wird noch (je nach Geschmack) das Lavendelöl hinzugefügt

 

Ich habe das fertige Deo dann in ein kleines Gewürzglas gefüllt und erkalten lassen. Wenn das Deo kalt ist, wird die Konsistenz wieder fester. Angewendet wird das Deo wie eine Creme – als einfach ein wenig Deo auf die Finger und unter die Achseln cremen. Sobald das Deo mit der Haut in Kontakt kommt, wird dieses durch die Körperwärme schnell wieder cremiger. Die angegebenen Inhatlsstoffe findet ihr bei Nu3 im Onlineshop – das Lavendelöl sowie das Kokosöl wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

 

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